/ français / login
 

Projekt

grüesse.ch
 
Schule  Schulzentrum Kreuzfeld 1-3
4900 Langenthal BE
sz.kreuzfeld123@langenthal.ch, http://www.volksschulen-langenthal.ch
 
« zurück zur Liste
 
ProjektverantwortlicheR
Name: Katharina Jost
Adresse:St. Urbanstr. 304914 RoggwilVerantwortlich für die Eingabe:Heidi Fuhrer Güntensperger, KGF
E-mail: katharina-jost@bluewin.ch
Telefonnummer: 062 929 36 42
 
Ausgangslage, rsp. Mehrwert oder Vernetzung
Im Rahmen der Programmpunkte der Vereinbarung Gewaltprävention wird ein Teilprojekt durchgeführt. Katharina Jost führt dieses als Teil ihrer Ausbildung NDK Projektmanagement in der Gesundheitsförderung 2006 durch.
 
Details
Projektbeginn:August 2006
Projektende:Mai 2007
 
Schultyp:Primarstufe, Sekundarstufe I
 
Kurzbeschreibung des Projekts:
Im Rahmen des Projekts Gewaltprävention führt die Schule Kreuzfeld 1 -3 ein Projekt. durch. Im Zentrum steht ein gegenseitiger, respektvoller Umgang in unserem Schulzentrum. Damit soll ein weiterer Schritt in Richtung einer nachhaltigen, von Toleranz, Respekt und gegenseitiger Wertschätzung geprägten Schulhauskultur gelegt werden. Mit klassenübergreifenden Aktionen sollen die Kommunikation zwischen den SchülerInnen verbessert und längerfristige Kontakte gepflegt werden.

Das Projekt wird in drei Etappen durchgeführt:

- Klasse: grüssen, Grussformen thematisieren und sichtbar machen.

- Partnerklassen: respektvolles bzw. respektloses Verhalten in Form von Rollenspielen thematisieren und festhalten. Weitere gemeinsame Aktivitäten durchführen freie Wahl

- Abschlusstheater: Theater am Puls, Bern. Vorführungen für Unter- Mittel- und Oberstufe
 
Das Projekt konnte zeitlich wie geplant durchgeführt werden:
Ja
 
Ziele:
- Die SchülerInnen begegnen einander respektvoll. Oberziel

- Die SchülerInnen wissen, was respektvolles, bzw. respektloses Verhalten bedeutet.

- Die SchülerInnen kennen verschiedene Begrüssungsrituale und Grussformen.

- Die SchülerInnen unterschiedlicher Klassen kennen sich. besser.
 
Indikator:
- Beobachtbares respektvolleres Verhalten der SchülerInnen im Schulalltag.

- Vermehrte Kommunikation zwischen SchülerInnen unterschiedlicher Klassen.

- Grusskultur im Schualltag und auf dem Schulareal wird gepflegt.

- Evaluation in den Klassen durch die Lehrpersonen.
 
Bericht über Zielerreichung:
- Gemäss Evaluation:

Frage 1: Die SchüerInnen wissen, was respektvolles bzw. respektloses Verhalten bedeutet: In 19 von 24 Klassen konnten mehr als zwei Drittel Merkmale aufzählen, in den restlichen 5 Klassen ein Drittel. erreicht

Frage 2: Die SchülerInnen unterschiedlicher Klassen kennen sich besser.

In 18 von 24 Klassen kennen mehr als 50 der SchülerInnen mindestens zwei neue KollegInnen der Partnerklassen mit Namen, in 6 Klassen sind es weniger als 50. errreicht



In den Schulhäuser kann vermehrtes Grussverhalten beobachtet werden Rückmeldungen der Lehrkräfte



Erreichen der Zielgruppen:

Lehrkräfte: Mündliche Informationen an Gesamtlehrerkonferenzen, schriftliches Infomaterial

SchülerInnen: Aktionen in der Klasse, mit der Partnerklasse

Projektabschluss: Theater (TAP-Theater am Puls, Bern) mit interaktivem Theater zum Thema, durchgeführt in 3 Stufengruppen



Alle: sichtbare Zeichen Willkommensgrüsse, Grusswörter im Schulhaus und an den Klassenzimmertüren während der Projektdauer 1. und 2. Etappe
 
Wie ist die Zielgruppe in die Projektplanung und -durchführung einbezogen? (Partizipation):
- Arbeitsgruppe grüesse.ch ist mit dem Projektteam \'Gewaltprävention\' auch personell vernetzt.

- Die Schlüsselpersonen einzelne Lehrpersonen erhalten Rahmenbedingungen zur Durchführung der einzelnen Aktionen, können diese aber individuell gestalten und die SchülerInnen mit einbeziehen.
 
Bericht über die Bedeutsamkeit der Partizipation:
- Dieses war nur im Rahmen der durchgeführten Aktionen und Aktivitäten möglich.
 
Wie werden die unterschiedlichen Bedürfnisse der Geschlechter und der sozialen, ethnischen und religiösen Herkunft berücksichtigt:
- In der Projektgruppe sind die Geschlechter und die Stufen angemessen vertreten. Die Angebote des Projektteams sollen die Geschlechter gleichermassen ansprechen und genügend Raum bieten um Unterschiede und Bedürfnisse zu thematisieren.

- Grussformen und Rituale verschiedener Kulturen und Sprachgruppen werden thematisiert und augenommen.
 
Bericht über die Bedeutsamkeit der Berücksichtigung der Kriterien Geschlecht, sowie soziale, ethnische und religiöse Herkunft:
- Die Grussplakate an den Klassenzimmertüren haben die sprachliche Vielfalt 20 Nationen sind im Schulzentrum vertreten sichbar und bedeutsam gemacht.
 
Evaluation:
Auswertungsbogen an die durchführenden Klassenlehrkräfte:

Fragen:

- Die SchülerInnen wissen, was respektvolles, bzw. respektloses Verhalten bedeutet.

- Die SchülerInnen unterschiedlicher Klassen kennen sich besser.
 
Die Evaluation konnte wie geplant durchgeführt werden:
 Ja
 
Welche hemmenden/fördernden Faktoren sind aufgetreten:
- Die konkreten Umsetzungsvorschläge der Projektgruppe waren ein wichtiger Baustein zum Erfolg des Projekts. Sie erleichterten auch Lehrkräften, die sonst kaum mit KollegInnen gemeinsam den Unterricht planen die Teilnahme am Projekt.
 
Wir brauchen finanzielle Unterstützung vom Netzwerk Gesundheitsfördernder Schulen:
 Ja
 
Budget
Budget für 3. Etappe, Abschlussanlass: Theatervorstellungen für Unter- Mittel- und Oberstufe

der Rest wurde aus eigenen Mitteln, dh. vor allem in Form von Arbeitsstunden geleistet



Gesamtkosten: ca. 2500.-



SchülerInnenbeitrag: 490 x 3.- 1470.-

Beitrag Radix 1000.-

Restbetrag: Projektkonto der Schule
 
Welche Projektmaterialien wurden erarbeitet:
- Projektbericht Katharina Jost über die Etappen 1 und 2. (direkt anfragen)
 
Welche Empfehlungen geben wir Schulen, die ein ähnliches Projekt realisieren wollen:
- Teilprojekt in grösseren Zusammenhang einbetten (hier: Schulentwicklung Gewaltprävention 2004 - 07)

- Vorarbeit der Arbeitsgruppe (konkrete Aufträge und Vorschläge) kann Lehrkräfte entlasten

- Theatervorstellung (interaktives Theater am Puls) ist bei den SchülerInnen auf gutes bis sehr gutes Echo gestossen
 
« zurück zur Liste
 


© - 2011

nach oben