/ français / login
 

Projekt

Zirkus Luna
 
Schule  Schulhaus Peter Halter
6280 Hochdorf LU
shl.peterhalter@schulehochdorf.ch, http://www.schulehochdorf.ch
 
« zurück zur Liste
 
ProjektverantwortlicheR
Name: Ester Magnani
Adresse:Blattenstrasse 46043 Adligenswil
E-mail: estermagnani@bluemail.ch
Telefonnummer: 0413708751
 
Ausgangslage, rsp. Mehrwert oder Vernetzung
Im Anschluss an das Projekt werden die gesammelten Erfahrungen in anderen Klassen derselben Schulstufe in der Gemeinde Hochdorf vorgestellt. Mittels Plakaten, Dias und Filmausschnitten, Zeichnungen und kleinen Vorträgen erläutern die Kinder die Zirkuserinnerungen. Es sind unsere kleinen ZirkusmultiplikatorInnen. Die Kinder erhalten den Auftrag, Ihren MitschülerInnen zu berichten, durch welche Artistennummer sie stark wurden, sich in der Gemeinschaft entwickeln konnten wie sie Gelerntes im Alltag umsetzen werden.Dabei berichten sie zu den Themen wie Mut, Stolz, Konzentration und Ausdauer. In dieser Vermittlungsarbeit sehen wir konkret die Vernetzung der Schulen in der Gemeinde.

Das Elternforum des Schulhauses disktutiert an Hand konkreter Erkenntnisse des Projektes werden vom Schulhaus zusammengestellt die Anwendermöglichkeiten zu den Fachthemen, speziell im ausserschulischen Bereich. Die Erkenntnisse sollen durch das Elternforum unseres Schulhauses auch in anderen Elternforen diskutiert werden. Auch dies trägt zur Vernetzung bei. Am Tag der Volksschule, am 15.11.07 wird das Projekt ebenfalls präsentiert.
 
Details
Projektbeginn:Mo. 25. Juni 2007
Projektende:Frei, 29. Juni 2007
 
Schultyp:Primarstufe
 
Kurzbeschreibung des Projekts:
Das Schulhaus Peter Halter wird zur Arena des CIRCUS LUNA. Während einer Woche verwandeln sich 140 Kinder des ganzes Schulhauses in Zirkusartisten. Kindergarten, 1. und 2. Klasse

In 12 Ateliers werden die Kinder auf die Hauptaufführung vom Freitag, 29. Juni 2007 von zwei Zirkuspädagoginnen professionell begleitet. Es sind dies Frau Terri Obrist und Frau Sarah Barth. Um die Arbeit in den Ateliers optimal gewährleisten zu können, beziehen wir die Eltern der Kinder mit ein.
 
Das Projekt konnte zeitlich wie geplant durchgeführt werden:
Ja
 
Ziele:
Wir möchten mit diesem Projekt speziell diese Altersgruppe verstärkt befähigen, ihren Mut, ihr Selbstvertrauen zu finden, gegenseitiges Vertrauen aufzubauen und ihre Begabungen ev. zu entdecken und zu fördern. Dabei sind nicht artistische Höchstleistungen das Ziel, sondern die Lust an Spiel, Bewegung und Kreativität. Kommunikation und Toleranz werden gefördert.
 
Indikator:
In Interktionen auf dem Schulweg, auf dem Pausenplatz,während dem Unterricht, sowie in der Freizeit-und Vereinsgestaltung.

In der Selbst-und Sozialkompetenz werden die Kinder die erlernten spielerischen Interventionen besser anwenden. Der gegenseitige Respekt wächst.
 
Bericht über Zielerreichung:
Ja, die Ziele wurden erreicht: Begabungen konnten entdeckt, erprobt,vertieft und individuell gefördert werden. Eine messbare Selbstvertrauensbildung ist jedoch nicht möglich. Wir beobachten bei einzelnen Kindern ein gestärktes, sichereres Auftreten im Rahmen der Schule. Dazwischen liegen bereits zwei Ferienabschnitte und die Schule, resp. Kinder beschäftigen sich bereits mit neuen Herausforderungen, sodass die Nachhaltigkeit begrenzt und nicht messbar ist. Werden die Schüler heute auf das Projekt angesprochen, erhalten wir durchwegs nur positive Rückmeldungen. Diese geschehen heute noch mit einem gewissen Stolz über die Leistung, welche die Kinder im Rahmen der Projektwoche erbracht hatten. Die Zielgruppe wurde im Vorfeld sehr intensiv an das Projekt heran geführt. Eine grosse positive Spannung- was wird wohl in dieser Woche geschehen ?- konnte aufrecht erhalten werden. Nach der erfolgreichen finalen Aufführung vor Publikum beobachten wir, dass sie die heutige Photoausstellung im Schulhaus immer wieder mit grossem Interesse anschauen und einzelne Liedpassagen aus der Zirkuswelt summen, singen und pfeifen.
 
Wie ist die Zielgruppe in die Projektplanung und -durchführung einbezogen? (Partizipation):
Nach den Präsentationen an einem Einführungstag stellen wir fest,dass sich die Kinder riesig auf das Projekt Zirkus freuen, somit die Ausgangslage zur Gestaltung einer Projektwoche in dieser Form optimal ist und die Motivation der Kinder, sich aktiv zu beteiligen, gross geschrieben ist.

Die Kinder entscheiden im Vorfeld, welches Ateliers sie besuchen werden. Die Kinder planen und gestalten die Ausschreibung des Circus Luna Auftrittes. Die Kinder sammeln im Vorfeld auf gut frequentierten Plätzen in der Gemeinde, verkleidet als Clowns, Spenden für die Finanzierung des Projektes.
 
Bericht über die Bedeutsamkeit der Partizipation:
Das partizapative Vorgehen war von anfang an möglich. Das Heranführen zur Identifikation mit dem Projekt begann bereits mit der öffentlichen Geld-Sammelaktion. In den einzelnen Projektateliers sowieso: Die Kinder - ihr Atelier selbst gewählt- kamen voll auf ihre Rechnung. Ihre Fähigkeiten wurden entdeckt und gestärkt.
 
Wie werden die unterschiedlichen Bedürfnisse der Geschlechter und der sozialen, ethnischen und religiösen Herkunft berücksichtigt:
Im Zkrkus kennt man keine sozialen, ethnischen und religiösen Unterschiede; denn Alle tragen dazu bei, einen gelungenen Zirkusauftritt einzustudieren und auszuführen.
 
Bericht über die Bedeutsamkeit der Berücksichtigung der Kriterien Geschlecht, sowie soziale, ethnische und religiöse Herkunft:
Die Zirkuswelt verbindet selbstverständich Kulturen und Sprachen.
 
Evaluation:
aWir planen, die Kinder nach einem halben Jahr mittels Klassenfragebogen über das Projekt Circus Luna zu befragen Nachhaltigkeit, Höhepunkte, Anwendermöglichkeiten im Alltag betreffend respekt gegenüber anderen Kindern

b Beobachtungen durch die Klassenlehrpersonen auf dem Pausenplatz und im Unterricht zm Thema Gemeinschaftsförderung und Konflikverhalten.
 
Die Evaluation konnte wie geplant durchgeführt werden:
 Ja
 
Begründung:
Der nach einem halben Jahr einzusetzende Fragebogen ist erst in Planung.
 
Welche hemmenden/fördernden Faktoren sind aufgetreten:
Umliegende Schulhäuser haben uns zu diesem Grossprojekt gratuliert. Die Berichterstattung in den Regionalmedien, sowie viele Rückmeldung seitens BesucherInnen haben uns bestärkt, wieder einmal etwas Ähnliches zu unternehmen.

Hemmend einmal mehr waren die knappen Finanzen. Ohne viele freiwillige Mitarbeit (Eltern, Freunde) wäre das Projekt nicht zahlbar.
 
Wir brauchen finanzielle Unterstützung vom Netzwerk Gesundheitsfördernder Schulen:
 Ja
 
Budget
Aufwand:

Zwei Zirkuspädagoginnen Fr. 4000.-

Kostume und Requisiten Fr. 800.-

ScheinwerferTechnik Fr. 150.-

Atelierleiterinnen Fr. 600.-

Schminke Fr. 100.-

Geschenke und Diverses Fr. 100.-

Total Fr. 5750.-



Einnahmen:

Beitrag Gemeinde Fr. 1000.-

Schulhausfonds Fr. 1200.-

Kollekte Fr. 1500.-

Total Fr. 3700.-



Erwünschter Betrag RADIX Fr. 2050.-
 
Welche Projektmaterialien wurden erarbeitet:
Eine DVD Aufnahme ungekürzt, sowie eine CD mit Photos der Hauptaufführung können bei der Kontaktperson eingesehen werden.

Unterlagen (z.B. Printmaterial, Plakate) rund um die Zirkus-Einladung stehen ebenfalls zur Verfügung.
 
Dokumente zum Herunterladen:
Symbol PDFFotos zum Zirkusprojekt (.pdf)
Trapezkünstlerinnen, Fakire, Jongleur, Clown und vieles mehr...
 
Welche Empfehlungen geben wir Schulen, die ein ähnliches Projekt realisieren wollen:
Gutes Zeitmanagement. Die gute Planung einer Projektwoche dieser Art zusammen mit 140 Kindern braucht 1 Jahr Vorbereitungszeit. Frühzeitiger Miteinbezug von Eltern und weiteren HelferInnen.
 
« zurück zur Liste
 


© - 2011

nach oben