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Projekt

Klettern -bewegenkräftigensichernvertrauen
 
Schule  Schule Nottwil
6207 Nottwil LU
info@schule-nottwil.ch, http://www.schule-nottwil.ch
 
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ProjektverantwortlicheR
Name: Dober Lisa
Adresse:Lindauhalde 126023 Rothenburg
E-mail: lisadober@gmx.net
Telefonnummer: 079 330 81 28
 
Ausgangslage, rsp. Mehrwert oder Vernetzung
Schule in Nottwil: KG - 2. ORST

verschiedene Niveaus auf der ORST

eher ländliche Schule

ca. 350 Lernende

ca. 65 Lehrpersonen
 
Details
Projektbeginn:August 06
Projektende:Juli 07 mit der Option es weiter zu führen
 
Schultyp:Kindergarten, Primarstufe, Sekundarstufe I
 
Kurzbeschreibung des Projekts:
Die Schule Nottwil hat das Ziel Kinder und Jugendliche in den Bereichen Koordination, Kooperation, Ausdauer, Kraft, Bewegungsfähigkeit und - fertigkeit zu fördern, sowie die Aspekte einander Vertrauen schenken und einander zuverlässig zu sichern zu trainieren und zu verstärken.

Im allgemeinen Sportunterricht werden wir Lektionen zum Sportklettern durchführen, die von ausgebildeten Fachpersonen betreut werden müssen, mit dem Ziel, dass die Lehrpersonen möglichst häufig dieses Sportangebot in ihren Unterricht einbauen; wir werden in der Freizeit, voraussichtlich Mittwochnachmittag, ein Freizeitangebot starten, welches das Sportklettern beinhalten wird, mit dem Ziel viele Kinder und Jugendliche aus Nottwil (und evt. Umgebung) zu einer weiteren Freizeitbeschäftigung zu animieren (nicht nur Fussball und Handball); zudem läuft in Nottwil das Projekt \'Nottwil bewegt\', unter welchem wir gerne mal am Wochenende (evt. mehrere) für die ganz Gemeindebevölkerung die Möglichkeit zum Sportklettern geben möchten.
 
Das Projekt konnte zeitlich wie geplant durchgeführt werden:
Ja
 
Ziele:
Wir Lehrpersonen wollen ein neues Angebot für die Kinder und Jugendlichen schaffen, bei dem es darum geht, der mangelnden Bewegung entgegenzuhalten. Wir möchten ihnen im Unterricht und in der Freizeit Raum schaffen, damit sie die neue Kletterwand in der neuen Sporthalle benutzen können. - Das ist ein neues Angebot in der Gemeinde und in der näheren Umgebung.

- Sie lernen das Klettern als Freizeitbeschäftigung und als Sportart kennen

- sie übernehmen Verantwortung für sich und seinen Partner

- sie bewegen sich vermehrt

- sie lernen das Beherrschen des Körpers als elementare Bewegung kennen
 
Indikator:
- Judgendliche übernehmen Verantwortung für andere

- sie gestalten ihre Freizeit bewusster

- sie entwickeln Freude an der Bewegung des Kletterns

- Klettern wird für sie zu einer Freizeitgestaltung, die sie aktiv betreiben

- sie kennen die Gefahren des Kletterns
 
Bericht über Zielerreichung:
Die Kinder und Jugendlichen haben mit viel Motivation und in grosser Zahl unser Angebot genutzt. Wöchentlich waren sie daran, ihr Vertrauen in sich selber, in die Wand und vor allem in ihre Partnerinnen und Partner zu stärken.

Verschiedenste Muskeln und Haltungen wurden trainiert und gestärkt.

Die eigenen Körpermasse waren gar nicht wichtig, denn nur die Bewegung und die Technik waren wichtig.

Einige der Teilnehmenden wollen weiterhin in ihrer Freizeit (aber auch im Unterricht) klettern.
 
Wie ist die Zielgruppe in die Projektplanung und -durchführung einbezogen? (Partizipation):
- Mitbestimmung bei Schwierigkeitsgraden Routenwahl

- Mitbestimmung bei Angeboten in der Freizeit

- Mitarbeit bei den Durchführungen der Lektionen

- evt. Teilnahme an Kletterkursen auf freiwilliger Basis
 
Bericht über die Bedeutsamkeit der Partizipation:
Die Teilnehmenden wählten ihren Fähigkeiten entsprechend Kletterrouten, entschieden wann sie nicht mehr weiterklettern wollten, weil es zu hoch war oder ihre Kraft nicht mehr reichte.

Sie gaben ihren Partnern Tipps und Tricks ihrer eigenen Klettertechnik weiter, damit das andere wieder einen Knackpunkt überwinden konnte.

Falls sie schon mal ein Kletterlager besucht hatten - konnten sie ihre Ideen und Gedanken mit ins Training einfliessen lassen oder ein Aufwärmen gestalten.
 
Wie werden die unterschiedlichen Bedürfnisse der Geschlechter und der sozialen, ethnischen und religiösen Herkunft berücksichtigt:
Bei diesem Projekt ist dies nicht so relevant, denn alle können je nach Fähigkeit und Kraft mittun, egal welchen Geschlechts oder Herkunft. Speziell ist eher, dass auch ein MädchenFrau einen KnabenMann sichern kann
 
Bericht über die Bedeutsamkeit der Berücksichtigung der Kriterien Geschlecht, sowie soziale, ethnische und religiöse Herkunft:
Bei dieser Sportart ist das Geschlecht wirklich nicht relevant, denn beide Geschlechter können einander beim Sichern unterstützen. Diese Sportart verlangt nicht nur Kraft sondern auch viel Technik und mentale Stärke, aus diesem Grund können Mädchen wie Jungs miteinander klettern. - Gerade bei den Pubertierenden ist dies ein wundervoller Nebeneffekt, den sie geniessen.

Jeder Jugendliche konnte sich in seinen Fähigkeiten fordern, da nicht alle die gleiche Route klettern mussten (und somit wurden sie individualisiert gefordert und gefördert).
 
Evaluation:
Ende Schuljahr 0708

- durch Rückmeldungen der Lernenden oder der Lehrpersonen

- durch die Anzahl der Teilnehmenden in der Freizeit

- evt. durch eine Bedürfnisabklärung für weitere Zeitfenster in der Freizeit
 
Die Evaluation konnte wie geplant durchgeführt werden:
 Ja
 
Welche hemmenden/fördernden Faktoren sind aufgetreten:
Die Jugendlichen haben sich gegenseitig gefördert und für weitere Leistungen angespornt. Viele waren sehr ehrgeizig und zielstrebig und haben sich deshalb an schwierige Herausforderungen (Routen) gewagt.

Wenn die Kinder allzu klein waren (Zweite Klasse und jünger) nahm das Lernen der Knöpfe und der Sicherungstechnik viel Zeit in Anspruch und man konnte sie nie aus den Augen lassen, damit die Sicherheit gewährleistet war.

Einzelne Routen waren eher für grössere Pesonen angelegt worden und deshalb für die Kinder kaum zum Klettern.
 
Wir brauchen finanzielle Unterstützung vom Netzwerk Gesundheitsfördernder Schulen:
 Ja
 
Budget
SFr. 500.- rechnen wir für die Aus- und Weiterbildung unserer Lehr- oder evt. Fachpersonen;

SFr. 800.- setzen wir für den Kauf von Klettermaterialien (Schuhe, Gurten,...) ein;

mit SFr. 700.- rechnen wir für die Fachperson \'Sportklettern\', welche die Einführung mit den Kindern und Jugendlichen, die in der Freizeit zusätzlich Sportklettern möchten, macht;

hinzukommt evt., dass wir Jugendliche (oder junge Erwachsene) dafür gewinnen können, einen J&S-Kurs im Bereich des Sportkletterns zu besuchen und wir diese unterstützen möchten.

Pauschal: Fr. 2000.-
 
Welche Projektmaterialien wurden erarbeitet:
Wir haben keine Projektmaterialien erarbeitet (ausser Sicherungsknöpfe).
 
Welche Empfehlungen geben wir Schulen, die ein ähnliches Projekt realisieren wollen:
Startet ein solches Projekt erst ab der dritten Klasse, damit die Sicherheit gewährleistet werden kann.



Ein solches Projekt lohnt sich immer.
 
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