/ français / login
 

Projekt

Fairness und Schulmilieu
 
Schule  Schule Rosenberg
8212 Neuhausen am Rheinfall SH
heidi.stapfer@schule-neuhausen.ch, http://www.schule-neuhausen.ch/?rubrik=12
 
« zurück zur Liste
 
ProjektverantwortlicheR
Name: Heidi Stapfer, Silke Koll, Gilbert Zosso, Simone Roth, Doris Wilberger
Adresse:Einschalgstrasse 28212 Neuhausen am Rheinfall
E-mail: heidi.stapfer@schule-neuhausen.ch
Telefonnummer: 052 672 20 29 079 708 26 73
 
Ausgangslage, rsp. Mehrwert oder Vernetzung
Erfahrungswerte zum Schulmilieu-Modell 2000

Überprüfung, ob eine langjährige Netzwerkmitarbeit tatsächlich nachhaltig ist und eine Bewusstseinsveränderung im Schulhaus bewirkt. Der Schulmilieufragebogen aus Schweden wird erstmal in der für die Schweiz adaptierten Fassung angewendet und kann durch die Anwendung angepasst und verbessert werden.



Die Umfrage ist Bestandteil der Aktivitäten zum Jahresmotto Fairness.
 
Details
Projektbeginn:August 2007, Lupenwoche und Umfrage im November
Projektende:Juli 2008
 
Schultyp:Primarstufe
 
Kurzbeschreibung des Projekts:
Nach 9 Jahren Netzwerkschule möchten wir eine Standortbestimmung durchführen: Bezeichnen wir uns zu recht als gesunde Schule und stimmt die Wahrnehmung des Netzwerkteams mit derjenigen der SchülerInnen und Lehrpersonen überein. Dazu verwenden wir die Umfrage Schulmilieu-Modell 2000. Während der Lupenwoche fair isch cool stimmen wir die SchülerInnen auf die Themen des Fragebogens Schulmilieu-Modell 2000 ein. Im November wird die Umfrage durchgeführt und im 3. Quartal werden die Ergebnisse präsentiert.

Das Schuljahr 2007-08 steht unter dem Motto Fair ness isch cool. Eine von allen Klassen gemeinsam gemalte Fahne präsentiert die erste Auseinandersetzung mit dem Thema. Während der Projekttage in Magglingen sollen die SchülerInnen erfahren was Fairness im Sport konkret heisst und wie man gestaute Energie auf lustvolle, konstruktive Art abbaut In der Schülerzeitung berichten die SchülerInnen zum Thema Fairness.
 
Das Projekt konnte zeitlich wie geplant durchgeführt werden:
Ja
 
Begründung:
Befragung Schulmilieu-Modell 2000, Auswertung, interne und öffentliche Präsentation konnten termingerecht durchgeführt werden. Nur das abschliessenden Sportlager Fit und zwäg wurde vom Juni 2008 auf August 2008 verschoben, einerseits wetterbedingt (zelten), andererseits aber auch im Sinne der Kontinuität. Das Sportlager Magglingen erschien uns als der geeignete und verbindende Event, um den Wechseln vom Jahresmotto 2007/08 Fair isch cool zum Jahresmotto 2008/09 Fit und zwäg zu vollziehen.
 
Ziele:
Das Bewusstsein der Eltern, Lehrpersonen, Schüler und Öffentlichkeit dafür, das wir eine gesundheitsfördende Schule sind. Für die Gestaltung unserer zukünftigen Arbeit interessiert uns:

Wo sind unsere Stärken, was sind unsere Schwächen, welches werden die Schwerpunkte unserer Arbeit in den kommenden Jahren sein?
 
Umsetzung:
Für jedes Schuljahr wird ein neues Schwerpunktthema aus dem Bereich der Gesundheitsförderung als Jahresmotto erkoren, basierend auf dem Optimierungspotential der Umfrage Schulmilieu-Modell 2000
 
Indikator:
Im Ergebnis der Umfrage Schulmilieu-Modell 2000 und im Quervergleich zur Umfrage März 2000: „Gewalt an unserer Schule“.

Als Indikatoren des Quervergleichs der Schülerbefragung bestimmten wir: Das Wohlbefinden steigert sich, Schüler und Schülerinnen haben weniger Angst und es wird weniger geschlagen.

Aus diesem Grund muss unser Interventionsmodell (siehe Schulseite) weniger eingesetzt werden.
 
Bericht über Zielerreichung:
Die Einschätzung der Schüler/innen vermittelt ein positives Gesamtbild des Lern- und Lebensortes Schule sowohl in psychosozialer, arbeitsorganisatorischer Hinsicht, als auch von der Arbeitsumgebung her.

Optimierungsmöglichkeiten liegen in den Bereichen Ungestörtes Arbeiten und Pausenplatz.

Auch die Resultate der Lehrpersonen vermitteln ein positives Gesamtbild. Besonders positiv eingeschätzt wurden:

- Wohlbefinden, Würde und respektvoller Umgang, Zusammenarbeit, Teamsitzungen und Weiterbildungen. Besonderes Optimierungspotential liegt in den Bereichen: Einrichtung des Arbeitsplatzes, Räumlichkeiten und Pausenplatz.



Der Vergleich der drei Indikatoren des Quervergleichs zeigte auf, dass in allen drei Bereichen eine spürbare Verbesserung stattgefunden hat: Die Schüler und Schülerinnen haben weniger Angst, sie fühlen sich wohler und es wird weniger geschlagen. Detaillierte Zahlen siehe Dokument: Vergleich Umfrage 2000-2007 auf unserer Netzwerkseite.
 
Wie ist die Zielgruppe in die Projektplanung und -durchführung einbezogen? (Partizipation):
- Besprechung und Zustimmung des Lehrerteams

- Die standardisierten Fragen des Fragebogens Schulmilieu-Modell 2000 werden den Lehrpersonen präsentiert und wo nötig angepasst, damit die spezifischen Bedürfnisse unseres Schulhauses erfasst werden.

-Schüler äussern ihre Bedürfnisse im Klassenrat

- In der der Umfrage werden die Meinungen der Kinder, lehrpersonen und Abwarte erfasst.
 
Bericht über die Bedeutsamkeit der Partizipation:
Der Einbezug der Lehrpersonen erwies sich als richtig. Um den Charakter der Umfrage Schulmilieu-Modell 2000 nicht zu verändern, konnten aber nicht alle unsere Wünsche umgesetzt werden. Im nachhinein erwies sich dies aber als gut.
 
Wie werden die unterschiedlichen Bedürfnisse der Geschlechter und der sozialen, ethnischen und religiösen Herkunft berücksichtigt:
Wir setzen uns in der Lupenwoche mit dem Thema Fairness auseinander: Wie unterschiedlich wird Fair-Sein von den einzelnen Schülern wahrgenommen? Wie finden wir einen geneimsamen Konsens innerhalb der Klasse und im Schulhaus? Im Sportprojekt Magglingen berücksichtigte das Angebot der Workshops die unterschiedlichen Interessen. Die Küche berücksichtigte bei der Auswahl der Speisen die religiösen Vorschriften der muslimischen Kinder. Die Kinder übernachteten in den Zelten getrennt nach Geschlecht.
 
Bericht über die Bedeutsamkeit der Berücksichtigung der Kriterien Geschlecht, sowie soziale, ethnische und religiöse Herkunft:
Geschlecht und Fremdsprachigkeit wurde bei der Schüler/innenbefragung erfasst. Die Resultate weisen jedoch keine deutlichen Unterschiede zwischen Deutsch- und Fremdsprachigen vor. In der Beurteilung zwischen Mädchen und Knaben liegen nur vereinzelte Unterschiede vor.
 
Evaluation:
Mit dem Schulmilieu-Modell 2000 wird im Dezember 2007 die Wirkung der Mitgliedschaft beim Netzwerk evaluiert.

Es handelt sich dabei um ein im Ausland erprobtes Instrument, welches ein umfassendes Bild des Arbeits-, Lern- und Lebensortes Schule vermittelt. Besonders interessieren uns die Wiederbeurteilung des Schulklimas, die physische Arbeitsumgebung die arbeitsorganisatorischen Aspekte unserer Schule.



Durch die Rückmeldungen der Lehrpersonen zur Art und Form des Fragebogens Schulmilieu-Modell 2000 prüfen wir dessen Tauglichkeit für ein Schulhausteam.
 
Die Evaluation konnte wie geplant durchgeführt werden:
 Ja
 
Welche hemmenden/fördernden Faktoren sind aufgetreten:
Bereichernd und fördernd war die Zusammenarbeit mit Erich Bucher, S&D. Seine fachkundige Aussensicht erweiterte unser Gesichtsfeld und half uns, alle Aspekte zu berücksichtigen. Die Befragung der Erst- und Zweitklässler war wegen der noch nicht ausreichenden Lesefertigkeit sehr aufwändig. Um einer eventuellen Beeinflussung durch die Lehrperson vorzubeugen, führte unser zuständiges Schulbehördemitglied die Befragung an der Unterstufe durch.
 
Wir brauchen finanzielle Unterstützung vom Netzwerk Gesundheitsfördernder Schulen:
 Ja
 
Budget
Wir stellen das Gesuch, dass das Netzwerk die Kosten von Fr. 1000.- der Befragung Schulmilieu-Modell 2000 und deren Auswertung übernimmt.

Die Kosten der Projekttage Magglingen und der Lupenwoche Fairness werden durch eigene Projekte, wie Sponsorenlauf sowie Jugend und Sport - Anlässe und einen Gemeindebeitrag finanziert
 
Welche Projektmaterialien wurden erarbeitet:
- Lagersong Fit und zwäg, (www.gesunde-schulen.ch, Schulhaus Rosenberg)



- Vergleich Umfrage 2000-2007, (www.gesunde-schulen.ch, Schulhaus Rosenberg)



- Öffentliche Präsentation über die Gründe der positiven Entwicklung, Power-Point Präsentation, (www.primar.schule-neuhausen.ch,Schulhaus Rosenberg)



- Bericht Sportprojekt Magglingen, (www.gesunde-schulen.ch, Schulhaus Rosenberg)
 
Dokumente zum Herunterladen:
Symbol TextverarbeitungAuswertung Lehrpersonen (.doc)
Symbol TextverarbeitungAuswertung Schueler und Schuelerinnen (.doc)
Symbol PDFSportprojekt Magglingen Budget (.pdf)
Symbol TextverarbeitungProjektbeschrieb *Fair isch cool" (.doc)
Beinhaltet den Projektbeschrieb
Symbol PDFPressekonferenz (.pdf)
Power-Point-Präsentation für die öffentliche Präsentation der Resultate der Umfrage Schulmilieu-Modell 2000. Sie beinhaltet Aspekte der Umfrage, den Quervergleich mit der Umfrage zum Thema Gewalt im Jahre 2000 und die Gründe der positiven Entwicklung
 
Welche Empfehlungen geben wir Schulen, die ein ähnliches Projekt realisieren wollen:
- Die Einbindung des Teams ist wesentlich für ein gutes Gelingen

- Das Projektthema sollte immer wieder ins Bewusstsein von Schüler/Schülerinnen und Lehrpersonen gerückt werden

- Um nachhaltig wirksam zu sein, sollte das Projekt in einem grösseren Kontext stehen, an dem unter verschiedenen Aspekten kontinuierlich weiter gearbeitet wird.

- In unserem Schulhaus ist dies die Vision unseres Leitbildes: Wir sind eine Schule in der sich alle wohl fühlen können, wir schaffen eine positive Lernatmosphäre
 
« zurück zur Liste
 


© - 2011

nach oben