/ français / login
 

Projekt

Oberstufe bewegt
 
Schule  Schulhaus Hochfeld 1/2, Schulkreis Länggasse-Felsenau
3012 Bern BE
sekretariat@schule-laenggasse.ch, http://www.schule-laenggasse.ch
 
« zurück zur Liste
 
ProjektverantwortlicheR
Name: Markus Dähler
Adresse:Hochfeldstr. 42, 3012 BernKoordinator für Gesundheitsförderun; Erwachsenenbildner SVEB2
E-mail: markus.daehler@2558.ch
Telefonnummer: 079 425 3123
 
Ausgangslage, rsp. Mehrwert oder Vernetzung
Mehrwert für das beteiligte Setting / Netzwerk

 Zusammenarbeit, sich von „neuen Seiten“ kennen und schätzen lernen.

 Zusammen ein Projekt Ressourcen schonend und Gewinn bringend realisieren.

 Projektidee, Organisationsform und inhaltliches Knowhow: das Projekt ist beliebig übertragbar, da es keine besonderen örtlichen Voraussetzungen nutzt.
 
Details
Projektbeginn:01.05.2008
Projektende:31.12.2008
 
Schultyp:Sekundarstufe I
 
Kurzbeschreibung des Projekts:
Das klassenübergreifende Schulprojekt „Oberstufe bewegt“ soll die 250 beteiligten SchülerInnen und Lehrpersonen in durchmischten Gruppen dazu bewegen, sich mehr zu bewegen und vermehrt auf Menschen zu zu bewegen.
 
Das Projekt konnte zeitlich wie geplant durchgeführt werden:
Ja
 
Ziele:
Ziele

Die Bewegungswoche soll:

 SchülerInnen unterschiedlicher Schultypen zusammenführen und das gegenseitige Verständnis fördern.

 Den FachlehrerInnen und Klassenlehrpersonen die Möglichkeit bieten, mit einem interessanten Angebot sich zu profilieren.

 Den Begriff „Bewegung“ vielfältig und mit unterschiedlichen Sinnen gesamtheitlich erleben. Bewegung soll mit Sinnlichkeit und Spass verbunden werden.

 Mit der Präsentation am Freitagabend dem Schulumfeld (Eltern, Behörde, Ehemalige…) Einblick in den Wert der stufen- und klassenübergreifenden Arbeit bieten.
 
Umsetzung:
Die Lehrpersonen bieten 16 unterschiedliche Projekte an. Die SchülerInnen wählen drei Projekte aus und werden danach eingeteilt. Das Angebot (Beilage 1) bewegt sich von der Radwanderung (220 km), über die Kunsttriathlon, Arbeitseinsatz zur Nationalsportwoche
 
Indikator:
Evaluation - Beobachtung - Rückmeldegespräche

Projektpräsentation mit Einbezug der Eltern / der Schule

Beobachtung im Schulalltag: klassenübergreifende Kontakte und Projekte; verminderte Gewalt Klasse gegen Klasse (bisher drei bis vier Beobachtungen pro Jahr)
 
Bericht über Zielerreichung:
Ja, die Ziele konnten vollumfänglich erreicht werden. Protokollauszug Auswertungskonferenz:



Protokoll der Sitzung vom Montag, den 15. September 2008 um 17 Uhr



2. Projektwoche 2008



Rb Grosser Dank an alle für ihren Einsatz. Diese Woche ist eine gute Sache und ein Markenzeichen unserer Schule.

Bi/Mo Gute gelaufen, 22 von 23 waren motiviert, viele haben oft selber gespielt.

To Kleine Gruppe (9) hat sich schnell zusammengefunden und toll mitgemacht – anstrengend.

Zd Spannende Sache; motivierte, selbständige Gruppe.

Lp Gute Woche, motivierte Gruppe, aber etwas (zu) gross.

In Anstrengende, aber funktionierende Woche. Ausflug war problematisch, habe eigentlich die ganze Woche gekämpft.

Fz Kleine Gruppe war so richtig und gut: „Äs het gfägt mit sächs Ching“.

Di/Lü Bauer geholfen (13M und 1K) war sehr anstrengend, aber auch sehr gut.

Zk/St Wir haben es mit 20M und 1K sehr gemütlich gehabt.

Cs/Ur Gut und anstrengend, aber mit 8K sehr gute Bedingungen.

Hu/Sr Alle machten mit gutem Einsatz mit, auch wenn ab und zu einige „zu ihrem Glück gezwungen werden mussten“.

Bs Angenehme 11er Gruppe, habe es schön gehabt.

Dh/Ga 22er Gruppe und über die Hälfte Sportler. Aufwand und Ertrag stimmten nicht überein.

Gi Schöne Woche – Filmvorbereitung war etwas schwierig, aber Gruppe hat toll gearbeitet. Materialschäden etwas hoch!

Hä/Sw Wechsel der Gruppen war anstrengender als erwartet. Gurtenausflug mit etwas

/Bg mühsamem Start, aber tollem Ende. Dank an Werklehrer für Mithilfe.

Rb Filmgruppe dankt dem Wettergott. Toll, dass am Ende der Woche ein Produkt präsentiert werden kann und: „Haben die im Wald herumgetollt…“



Ausblick auf die nächste gemeinsame Projektwoche:

• Projektbeschreibungen sehr genau vorgeben.

• Klassenlehrkräfte besprechen und überwachen die Anmeldungen.

• Es muss mehr Zeit für alle Informationen eingeplant werden.

• Sportklassenschüler sollten auch weggehen können.

• Ist ein Oberthema wirklich nötig oder nur irreführend?

• Letzte Woche vor Ferien als Projektwoche? – Problem Herbstferien, freie Halbtage.

• SchülerInnen gehen oft den Weg des geringsten Widerstandes

• Genau Besprechungen sind nur mit Wochenraster möglich.

• Anstatt am Freitag findet die Präsentation am Montag statt?

• Viele positive Rückmeldungen, also gute Sache fürs Schulhausklima.

• Wert der Woche ist riesig, auch die Präsentation am Freitag
 
Wie ist die Zielgruppe in die Projektplanung und -durchführung einbezogen? (Partizipation):
Partizipation

 Evaluation der Bewegungswoche vor zwei Jahren; Mit-Wirkung SchülerInnen-Rat bei der Themenauswahl und dem Formulieren der Wunschangebote.

 Lehrpersonen mit dem Entwickeln eines eigenen kreativen Wochenangebots. Sicherstellen, dass alle realisiert werden können.
 
Bericht über die Bedeutsamkeit der Partizipation:
Die SchülerInnen-Befragung ergab, dass diese bei Definition und Planung der nächsten Projektwoche mithelfen möchten.



Die Lehrpersonen waren über die Mitbestimmung und gleichzeitige Entlastung sehr zufrieden.
 
Wie werden die unterschiedlichen Bedürfnisse der Geschlechter und der sozialen, ethnischen und religiösen Herkunft berücksichtigt:
Die Projektwoche findet während des Ramadans statt!

Information der Kursleitenden und Lehrpersonen anlässlich der Vorneretungssitzung

Individuelle Kurse mit gendergerechten und vielfältigen Angeboten unter Berücksichtigung der Geschlechter, Kulturen und sozialen Schichten (z.B. Gratisprogramme, Giele- und Meitli-Angebote und bewusst durchmischten Angebote).
 
Bericht über die Bedeutsamkeit der Berücksichtigung der Kriterien Geschlecht, sowie soziale, ethnische und religiöse Herkunft:
Geschlecht:

Die Angebote entsprachen den Bedürfnissen nach vielfältigen sozialen, sportlichen und kreativen Tätigkeiten. Dabei entwickelten sich reine Mädchengruppen ebenso wie durchmischte und reine Knabengruppen. Alles war möglich, vielfältige Auswahl mit organisatorisch und inhaltlich unterschiedlichen Schwerpunkten.



Soziale:

Gemäss Geschlecht



Ethnische und Religiöse:

Die Bewegungswoche während des Ramadans war für die praktizierenden MuslimInnen eine Herausforderung. In Gesprächen während der Vorbereitung wurden individuelle Lösungen gefunden, welche auch umgesetzt werden konnten.

ein einziger Knabe hat sich mit einem konstruierten Arztzeugnis abgemeldet, war aber dann die ganze Woche online. Im Elterngespräch wird das Thema nach den Ferien nachbearbeitet.
 
Evaluation:
Vorgesehene Evaluation

Umfrage in Kollegiumskonferen (unmittelbar nach der Woche am 17.9.), im SchülerInnen- und Elternrat nach den Herbstferien mit einem kurzen Fragenkatalog:

 besonders positive, allenfalls auch negative Erfahrungen; „Gewinn“

 Verhältnis Aufwand, Ertrag, Wert: subjektive Wahrnehmung

 Fortsetzung in zwei Jahren gemäss Turnus der Schule?

 Grundsätzliche Projektbeurteilung: sehr positiv, mehrheitlich positiv, weniger, kaum positiv
 
Die Evaluation konnte wie geplant durchgeführt werden:
 Ja
 
Welche hemmenden/fördernden Faktoren sind aufgetreten:
Rb Grosser Dank an alle für ihren Einsatz. Diese Woche ist eine gute Sache und ein Markenzeichen unserer Schule.

Bi/Mo Gute gelaufen, 22 von 23 waren motiviert, viele haben oft selber gespielt.

To Kleine Gruppe (9) hat sich schnell zusammengefunden und toll mitgemacht – anstrengend.

Zd Spannende Sache; motivierte, selbständige Gruppe.

Lp Gute Woche, motivierte Gruppe, aber etwas (zu) gross.

In Anstrengende, aber funktionierende Woche. Ausflug war problematisch, habe eigentlich die ganze Woche gekämpft.

Fz Kleine Gruppe war so richtig und gut: „Äs het gfägt mit sächs Ching“.

Di/Lü Bauer geholfen (13M und 1K) war sehr anstrengend, aber auch sehr gut.

Zk/St Wir haben es mit 20M und 1K sehr gemütlich gehabt.

Cs/Ur Gut und anstrengend, aber mit 8K sehr gute Bedingungen.

Hu/Sr Alle machten mit gutem Einsatz mit, auch wenn ab und zu einige „zu ihrem Glück gezwungen werden mussten“.

Bs Angenehme 11er Gruppe, habe es schön gehabt.

Dh/Ga 22er Gruppe und über die Hälfte Sportler. Aufwand und Ertrag stimmten nicht überein.

Gi Schöne Woche – Filmvorbereitung war etwas schwierig, aber Gruppe hat toll gearbeitet. Materialschäden etwas hoch!

Hä/Sw Wechsel der Gruppen war anstrengender als erwartet. Gurtenausflug mit etwas

/Bg mühsamem Start, aber tollem Ende. Dank an Werklehrer für Mithilfe.

Rb Filmgruppe dankt dem Wettergott. Toll, dass am Ende der Woche ein Produkt präsentiert werden kann und: „Haben die im Wald herumgetollt…“



Ausblick auf die nächste gemeinsame Projektwoche:

• Projektbeschreibungen sehr genau vorgeben.

• Klassenlehrkräfte besprechen und überwachen die Anmeldungen.

• Es muss mehr Zeit für alle Informationen eingeplant werden.

• Sportklassenschüler sollten auch weggehen können.

• Ist ein Oberthema wirklich nötig oder nur irreführend?

• Letzte Woche vor Ferien als Projektwoche? – Problem Herbstferien, freie Halbtage.

• SchülerInnen gehen oft den Weg des geringsten Widerstandes

• Genau Besprechungen sind nur mit Wochenraster möglich.

• Anstatt am Freitag findet die Präsentation am Montag statt?

• Viele positive Rückmeldungen, also gute Sache fürs Schulhausklima.

• Wert der Woche ist riesig, auch die Präsentation am Freitag
 
Wir brauchen finanzielle Unterstützung vom Netzwerk Gesundheitsfördernder Schulen:
 Ja
 
Budget
8A Finanzielle Unterstützung

Wie hoch sind die budgetierten Projektkosten?

* Schulbeiträge: 225 Sch. zu 20.00 Fr. 4500.00

* variable Elternbeiträge 3250.00

* Beiträge Dritter (davon 1000 Fr. Sponsoring gesichert 4000.00

Total Ausgaben 11 750.00



Gesuch Projektgeld Netwerk: 3000.00
 
Welche Projektmaterialien wurden erarbeitet:
Projektdokumentation - Bericht

Planungs- und Umsetzungsunterlagen mit Ausschreibungen - Programmen und organisatorischen Unterlagen.

http://www.schule-laenggasse.ch/aktuelles/projektwoche/projektwoche.html
 
Welche Empfehlungen geben wir Schulen, die ein ähnliches Projekt realisieren wollen:
Möglichte klare Projektorganisation mit weitgehenden Umsetzungskompetenzen.

Mitwirkungsmöglichkeiten und weitgehende Umsetzungsautonomie bei den Werkshops / Ateliers.

Organisatorischer Abschluss mit einem gemeinsamen Schlussevent.

Tradition schaffen, weil dadurch die Organisation immer effizienter wird.
 
« zurück zur Liste
 


© - 2011

nach oben