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Projekt

Lenaia Steinzeitschule
 
Schule  Schulhaus Mattenhof
8051 Zürich ZH
rolf.kenel@schulen.zuerich.ch, http://www.stadt-zuerich.ch/schulen/de/mattenhof
 
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ProjektverantwortlicheR
Name: Mettler Gabi
Adresse:Schulhaus MattenhofDübendorfstr. 3008051 Zürich
E-mail: Gabi.Mettler@schulen.zuerich.ch
Telefonnummer: 044 321 52 35
 
Details
Projektbeginn:6. Juli 09
Projektende:10. Juli 09
 
Schultyp:Kindergarten, Primarstufe
 
Kurzbeschreibung des Projekts:
Wir leben während einer Woche als Steinzeitmenschen und wenden uns bewusst vom technischen Alltag ab, um einer Welt zu begegnen, die einfach, spürbar und damit lebbar und greifbar ist.

Dabei wurden wir unterstützt von

Lenaia GmbH

Turbenthal
 
Das Projekt konnte zeitlich wie geplant durchgeführt werden:
Ja
 
Ziele:
- Zusammengehörigkeitsgefühl stärken

- in und mit der Natur leben (jedes Kind darf einmal in der Natur übernachten)

- Kennenlernen des steinzeitlichen Lebens durch Ateliers

- bewegte und bewegende Alltage erleben
 
Umsetzung:
- in handlungsorientiertem Unterricht werden die SchülerInnen durch die Konfrontation mit Situationen zum selbstständigen Denken und Handeln provoziert

- arbeiten in alterdurchmischten Gruppen
 
Indikator:
- wenn die Gruppenmitglieder zusammen arbeiten

- Umgang mit der Natur lernen

- fröhliche, entspannte Gesichter bei allen Beteiligten
 
Bericht über Zielerreichung:
Die Übernachtung konnte leider nicht durchgeführt werden, da wir nicht genügend Betreuungspersonen (LP oder Eltern) gefunden haben.

Das Zusammengehörigkeitsgefühl in den altersdurchmischten Gruppen hat im Laufe der Woche zugenommen.

Die Kinder konnten erleben, dass zum Bsp. Feuer machen, sehr anstrengend sein konnte. Dafür konnten sie aber erleben, wie stolz man sein kann, wenn sie es in der Gruppe geschafft haben.

Nach anfänglicher Zurückhaltung bei einigen Ateliers (Knochen bearbeiten, Tonen), haben die Kinder trotz Arbeiten mit unbekanntem Material einen Gegenstand hergestellt.
 
Wie ist die Zielgruppe in die Projektplanung und -durchführung einbezogen? (Partizipation):
bei der Auswahl der Ateliers sind Lehrpersonen und Kinder beteiligt

älteste Kinder übernehmen Rolle der Gruppenverantwortlichen

Elternmitarbeit
 
Bericht über die Bedeutsamkeit der Partizipation:
Die Kinder konnten vorgängig in einem Klassenrat ihre 3 Wunsch-Ateliers bestimmen. Die 8 meistgewählten wurden anschliessend umgesetzt.

Die ältesten Kinder haben ihre Rolle als Helfer (kleinere Göttikinder) gut übernommen, ebenfalls konnten wir einige als Mitleiter eines Ateliers(pro Halbtag) einführen

in einigen Ateliers konnten die Kinder über ihr Produkt, welches sie herstellten, selber entscheiden

Die Eltern haben uns und die Kinder sehr unterstützt und zum Teil die Mitleitung eines Ateliers übernommen
 
Wie werden die unterschiedlichen Bedürfnisse der Geschlechter und der sozialen, ethnischen und religiösen Herkunft berücksichtigt:
bei der Auswahl der Ateliers gibt es für beide Geschlechter sowie für jedes Alter genügend spezifische Angebote
 
Bericht über die Bedeutsamkeit der Berücksichtigung der Kriterien Geschlecht, sowie soziale, ethnische und religiöse Herkunft:
Beim Atelier Knochen bearbeiten gab es einige Kinder, die uns ihre Bedenken aus persönlichen Gründen mitgeteilt haben. Diese Kinder hatten auch die Möglichkeit, aus Holz ein Schmuckstück herzustellen

Bei einigen Ateliers hatten eher die Mädchen die Vorbilderrolle, bei anderen eher die Knaben und manchmal war die Kraft der grösseren Kinder gefragt.
 
Evaluation:
Es wird noch am letzten Tag (10.7.09) durch Fragebogen evaluiert.
 
Die Evaluation konnte wie geplant durchgeführt werden:
 Nein
 
Begründung:
Wir hatten schlicht und einfach keine Zeit, den Kindern einen Fragebogen auszuhändigen, da wir alle Werkzeuge und Materialien am letzten Tag noch reinigen mussten.

Die Stimmung während der Woche war aber sehr gut. Anfänglich stellten sich vor allem 6. Klässler etwas quer, diese konnten aber im Laufe der Woche durch spezielle Aufgaben (Mitleitung, Verantwortung übergeben) besser aufgefangen werden
 
Welche hemmenden/fördernden Faktoren sind aufgetreten:
Anfang der Woche stellten sich einige 6. Klässler etwas quer in den Gruppen. Diese wurden , sofern sie die Gruppe wirklich störten, aus den Ateliers geholt und andersweitig im Schulhaus beschäftigt. Sie bekamen aber fürs nächste Atelier eine neue Chance.

Fördernd für die Gemeinschaft waren verschiedene Faktoren:

Altersdurchmischte Gruppen im Gotti-Götti-System

Teamteaching der Lehrpersonen in den Ateliers

Durch die Atelierrotation lernten alle Kinder alle Lehrpersonen und umgekehrt kennen
 
Wir brauchen finanzielle Unterstützung vom Netzwerk Gesundheitsfördernder Schulen:
 Ja
 
Budget
Erwünschter Betrag: Fr. 2000.--



Grundpauschale 255x35.-- Fr. 8925.--

Baumstämmchen Bogenatelier Fr. 500.--

Bäckerei, Schwitzhütte pauschal Fr. 100.--

Mehl, Hefe, Körner Fr. 40.--

Unvorhergesehenes Fr. 500.--



Folgende Geldgeber wurden angefragt:

Globalbudget Betrag Gsundi Schuel, KSP, Radix und kantonale Suchtpräventionsstelle
 
Welche Projektmaterialien wurden erarbeitet:
Wir hatten folgende Ateliers:

Bogenbau mit Pfeil, Speerschleudern, Backen und Ofenbau, Tonen, Knochen bearbeiten, Fotofallen aufstellen, Korben und Feuerbohren.

Pfeilbogen, Speere, Töpfergut, Körbchen und Ketten aus Knochen konnte jedes Kind nach Hause nehmen.
 
Welche Empfehlungen geben wir Schulen, die ein ähnliches Projekt realisieren wollen:
Vor der Projektwoche das Thema Steinzeit in den Klassen zu bearbeiten. So brauchen die Kinder und die Lehrpersonen weniger Zeit sich einzuleben.

Frühzeitig mit dem Einholen der verschiedenen Bewilligungen zu beginnen. Einige Ämter waren sehr anstrengend
 
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