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Projekt

Wandergeschichten INTEGRATION2010
 
Schule  Höhere Fachschule Gesundheit und Soziales Aarau
5001 Aarau AG
hfgs@ag.ch, http://www.hfgs.ch
 
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ProjektverantwortlicheR
Name: Josefine Krumm
Adresse:HFGS Südallee 22 5001 Aarau
E-mail: josefine.krumm@ag.ch
Telefonnummer: 062 838 41 68
 
Ausgangslage, rsp. Mehrwert oder Vernetzung
WANDERGESCHICHTEN ist Teil der Umsetzung des Jahresthemas INTEGRATION2010 an der Höheren Fachschule Gesundheit und Soziales HFGS Aarau. Die schulinterne Arbeitsgruppe Gesundheitsförderung plante für die Umsetzung dieses das Jahresthemas insgesamt ein Projekt und drei Aktionen.
Menschen tragen viele Geschichten über Erfahrungen oder Fantasien in einem neuen, fremden Umfeld in sich – so auch die Studierenden und Mitarbeitenden an der HFGS.

Generierte Erfahrungen aus dem Projekt WANDERGESCHICHTEN dienen der Ermutigung, kontinuierlich einen angenehmen und zumutbaren Lern- und Arbeitsraum für Studierende und Mitarbeitende mit verschiedenen kulturellen, religiösen und ethischen Hintergründen an einer Schule mit zu gestalten. Dieser Hintergrund hat uns bewogen, Geschichten aus dem Alltag von Personen aus dem Setting der HFGS Aarau aufzugreifen und sichtbar zu machen. Studierende verbringen in drei Studienjahren, insgesamt eineinhalb Jahre an der Schule, Mitarbeitende einen Grossteil ihrer Lebenszeit. Auf diesem Hintergrund fördert die Transparenz einzelner Geschichten bedeutsame Grundlagen für die Stärkung persönlicher Widerstandsressourcen, sowohl der Studierenden als auch der Lehrpersonen. Integration findet in der ummittelbaren Umgebung statt und ist nicht nur an öffentliche Ämter abzudelegieren. Wir weisen mit einem Produkt und Veranstaltungen auf die vielen gesunden Möglichkeiten zur Bewältigung von Lebenssituationen hin und inspirieren somit ein breites Publikum zur Förderung psychischer, sozialer und sozio-kultureller Determinanten von Gesundheit.
 
Details
Projektbeginn:April 2010
Projektende:März 2011
 
Schultyp:Tertiärstufe
 
Kurzbeschreibung des Projekts:
12 Wandergeschichten von Studierenden und Mitarbeitenden an der HFGS wurden erhoben, journalistisch bearbeitet und in einem Heft präsentiert.Die WANDERGESCHICHTEN werden im Rahmen des Unterrichtes Transkulturalität in Form einer Lesung oder Präsentation eingesetzt. Auf Anfrage stehen sie den Netzwerkschulen zur Verfügung. Es ist auch möglich entsprechende Lektionen „Transkulturalität“ an der HFGS zu buchen.
 
Das Projekt konnte zeitlich wie geplant durchgeführt werden:
Ja
 
Ziele:
Rund 60 Mitarbeitende und 420 Studierende sind durch die Dokumentation von 12 Wandergeschichten aus den eigenen Reihen aufgerufen, Ansprüche und Fähigkeiten für eine gelingende Integration zu würdigen.
 
Umsetzung:
Zwölf WANDERGESCHICHTEN aus den Reihen der Studierenden und Mitarbeitenden der HFGS sind bis zum Sommer 2010 dokumentiert. Inhaltlich zeigen sie Ansprüche und Fähigkeiten für eine gelingende Integration eindrücklich auf und machen Hintergründe für Wanderbewegungen bewusst.
 
Indikator:
Indikatoren
1. Die WANDERGESCHICHTEN finden Beachtung im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen an der Schule und der Eröffnungsveranstaltung des KNGS.
2. Das Produkt, ein Büchlein, dient als Grundlage für die Lesung oder die Gestaltung von 2 Lektionen zum Thema Transkulturalität.
 
Bericht über Zielerreichung:
Indikator 1: Eine Wandergeschichte wurde bei der Eröffnung des KNGS Aargau gelesen und wird im entsprechenden Journal abgedruckt.
Das Produkt (Buch) wird allen Mitarbeitenden als Weihnachtsgeschenk 2010 überreicht.
Im Frühjahr 2011 sind einzelne Geschichten Gegenstand der Auseinandersetzung mit Transkulturalität im Rahmen des Unterrichts.
Eine erhöhte Aufmerksamkeit für die Geschichten einer Person resultiert und bildet mit eine Grundlage für die Erhaltung und Verbesserung der Schulkultur.
 
Wie ist die Zielgruppe in die Projektplanung und -durchführung einbezogen? (Partizipation):
Im Setting wurden 12 Personen gesucht, welche bereit waren ihre Geschichte einer Journalistin zu erzählen. Die Arbeitsgruppe Gesundheitsförderung entschied sich für die Durchführung dieser Aktion. Die Präsidentin der Schulkommission unterstützt dieses Projekt ebenfalls. Mit der Modulverantwortlichen TRANSKULTURALITÄT fanden Vorabklärungen statt. Die Printexemplare sollen für Studierende und Mitarbeitende erhältlich sein.
 
Bericht über die Bedeutsamkeit der Partizipation:
12 Personen aus dem Setting hatten sich bereit erklärt, mit ihren Geschichten eine Grundlage zu bieten. Das Finden dieser Freiwilligen wurde von der gesamten Arbeitsgruppe Gesundheitsförderung (Studierende und Mitarbeitende) aktiv gefördert.
 
Wie werden die unterschiedlichen Bedürfnisse der Geschlechter und der sozialen, ethnischen und religiösen Herkunft berücksichtigt:
Durch die vielseitigen Geschichten.
 
Bericht über die Bedeutsamkeit der Berücksichtigung der Kriterien Geschlecht, sowie soziale, ethnische und religiöse Herkunft:
Die gesammelten Geschichten berücksichtigen die Kriterien. In der Umsetzung im Rahmen des Moduls Transkulturalität ist genau diese Perspektive ausserordentlich bedeutsam.
 
Evaluation:
Eine Geschichte konnte bei der Eröffnungsveranstaltung KNGS Aargau präsentiert werden.
Die Häufigkeit des Einsatzes der Geschichten und die Abgabe der Printexemplare.
 
Die Evaluation konnte wie geplant durchgeführt werden:
 Nein
 
Begründung:
Noch fand kein Einsatz im Modul Transkulturalität statt, weil erst im 2011 die nächsten Termine dafür im Stundenplan sind.
 
Welche hemmenden/fördernden Faktoren sind aufgetreten:
Leider konnten auf Grund der materiellen Ressourcen die Bücher nicht an alle Studierenden abgegeben werden.
Die Wirkung dieses Produkts bei vernetzten Gremien der Schule (Schulkommission, Praxisstellen etc.) ist äusserst positiv und fördert so auch Verständnis für die Hintergründe der Studierenden.
 
Wir brauchen finanzielle Unterstützung vom Netzwerk Gesundheitsfördernder Schulen:
 Ja
 
Budget
Gesamtbetrag: Fr. 12'000.00
Erwünschter Betrag: Fr. 2'000.00 um eine erste Auflage der Printexemplare realisieren zu können.
 
Welche Projektmaterialien wurden erarbeitet:
Buch Wandergeschichten ist auf Anfrage bei der HFGS zu bestellen (pdf-Datei)
 
Welche Empfehlungen geben wir Schulen, die ein ähnliches Projekt realisieren wollen:
es unbedingt zu tun!
Durch das Erzählen von Geschichten werden nicht nur die Erzählerin oder der Erzähler gewürdigt, es findet auch eine Identifikation mit dem Setting statt. Ausserdem zeigt es auf, wie Leben bewältigt werden kann. Die Narrationen ermutigen und stärken. Unbedingt sollte eine erzählende Person gefragt werden, ob sie unter einem Synonym aufgeführt werden will.
 
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