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Projekt

Streitschlichtungsprogramm
 
Schule  Kreisprimarschule Seedorf - Bauen
6462 Seedorf UR
schulleitung@kpsseedorf-bauen.ch, http://www.kpsseedorf-bauen.ch
 
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ProjektverantwortlicheR
Name: Nadia Deplazes
E-mail: nadia.deplazes@kpsseedorf-bauen.ch
 
Ausgangslage, rsp. Mehrwert oder Vernetzung
Eine bei uns durchgeführte SWOT Analyse hat gezeigt, dass an unserer Schule der Bedarf vorliegt, das Kommunikationsverhalten bei Konflikten unter den Schülerinnen und Schülern besonders von verschiedenen Altersgruppen zu verbessern.
Ein Streitschlichtungsprogramm im Sinne einer Peer - Mediation soll die Kinder selbstbestimmt und möglichst selbständig befähigen ihre Probleme untereinander zu lösen. Dabei werden alle Lehrpersonen, alle SuS vom Kindergarten bis zur 6. Primarklasse, sowie ihre Eltern miteinbezogen.

Bei einer Erreichung der gesteckten Ziele wird eine Ausweitung des Projektes auf die Sekundarstufe und auf Primarschulen in den Nachbargemeinden angestrebt.
 
Details
Projektbeginn:Januar 2013
Projektende:Juli 2014
 
Schultyp:Kindergarten, Primarstufe
 
Kurzbeschreibung des Projekts:
Die Lehrpersonen machen eine Weiterbildung für Peer Mediation durch eine externe Fachperson (Peace Force).
Verantwortliche Lehrpersonen bilden in jeder Klasse jährlich mehrere SuS zu Streitschlichtern aus und begleiten sie bei ihrer Aufgabe.
Die SuS können bei Problemen mit Mitschülern die Streitschlichter zu Hilfe nehmen um eine Lösung zu finden.
Die Eltern werden über die Grundsätze von Lösungsorientierter Problemlösung und Streitschlichtung an der KPS Seedorf-Bauen informiert.
 
Ziele:
Die Schülerinnen und Schüler können bei Konflikten gewaltfrei miteinander kommunizieren und Probleme auf friedliche Weise lösen.
 
Umsetzung:
Durch eine externe Fachperson (Peace Force) entscheidet sich das Lehrerteam für passende Instrument zur Streitschlichtung.

Die Lehrpersonen lehren die Schülerinnen und Schüler Kommunikationsregeln zur Streitschlichtung und bilden Streitschlichter aus.

Die Eltern erhalten Informationen über die erarbeiteten Kommunikationsregeln und das Streitschlichtungsprogramm.

Die SuS können selbstbestimmt und selbständig Probleme mit Hilfe von Streitschlichtern lösen.
 
Indikator:
Lehrpersonen beobachten, dass die Kinder Konflikte auf friedliche Weise klären können und dadurch weniger Gewaltsituationen zu erkennen sind.

Die Schülerinnen und Schüler wenden bei Konflikten den gelernten Kommunikationsablauf selbstbestimmt und selbständig an.

Eltern beobachten bei ihren Kindern ein friedlicheres Verhalten bei der Lösung von Streit- und Konfliktsituationen.
 
Wie ist die Zielgruppe in die Projektplanung und -durchführung einbezogen? (Partizipation):
Die SuS entscheiden demokratisch, welche Kinder der Klasse zu Streitschlichter ausgebildet werden.

Die SuS erarbeiten mit den Lehrpersonen den Ablauf einer Streitschlichtung.

Die SuS entscheiden selbstbestimmt, ob, wann und mit welchen Streitschlichtern sie bei einem vorhandenen Konflikt das Problem lösen wollen.
 
Wie werden die unterschiedlichen Bedürfnisse der Geschlechter und der sozialen, ethnischen und religiösen Herkunft berücksichtigt:
Damit beide Geschlechtergruppen berücksichtigt werden, wird bei der partizipation Wert darauf gelegt, dass in jedem Jahrgang von beiden Geschlechtern Streitschlichter ausgebildet werden.

Dadurch wird gewährleistet, dass SuS mit Konflikten selbst wählen können, ob sie ihr Problem mit weiblichen oder männlichen Streitschlichtern lösen wollen.

Aufgrund der äusserst gering vorkommenden sozialen, ethnischen und religiösen Unterschiede, werden diese zum momentanen Zeitpunkt nicht weiter berücksicht.
 
Evaluation:
Die Evaluation wird im Sommer 2013/ 14 abgeschlossen sein.

Schülerinnen und Schüler geben durch Interviews stichprobenweise Rückmeldung über die Wirkung des Streitschlichtungsprogramms.

Lehrpersonen geben durch einen Internetfragebogen Rückmeldung über die Anwendung und die Wirkung des Streitschlichtungsprogramms.

Eltern geben über einen Internetfragebogen Rückmeldung über die Wirkung des Streitschlichtungsprogramms.
 
Wir brauchen finanzielle Unterstützung vom Netzwerk Gesundheitsfördernder Schulen:
 Ja
 
Budget
Gesamtbudget: 5000 SFr.
(Ausgaben für externe Beratung und Weiterildung durch Peace Force)

Beitrag Gemeinde: 2500 SFr.
Erwünschter Beitrag SNGS: 2500 SFr.
 
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