Aggressionen, Mobbing, Gewalt, Konsum psychoaktiver Substanzen, Entwicklungsauffälligkeiten, Überforderungen, psychische und soziale Probleme im Umfeld: Die Palette der Probleme, mit denen Schulen einen Umgang finden müssen, ist breit.
Eine professionelle und frühzeitige Problembearbeitung in der Schule kann Jugendliche in ihrer Entwicklung unterstützen und gleichzeitig Lehrpersonen entlasten. Damit Früherkennung und -intervention Wirkung zeigen können, müssen Schulen eine gemeinsame pädagogische und organisatorische Haltung entwickeln.
Lehrpersonen, Schülerinnen und Schüler sowie Eltern sollen die „Spielregeln“, die Konsequenzen bei Regelverstössen und die Unterstützungsmöglichkeiten bei Schwierigkeiten kennen. Durch das einheitliche Vorgehen, durch die Klarheit der Zuständigkeiten, der Verantwortung und der Kommunikationsabläufe werden die einzelnen Lehrpersonen mittelfristig entlastet.
Das Projekt wurde 2006-2008 bereits in einer Pilotphase in 14 Schulen durchgeführt und evaluiert. Seit 2008 sind neu fünf Schulen im laufenden Projekt dabei.
Weitere, interessierte Schulen können sich für eine individuelle Unterstützung an RADIX wenden.


